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14.May.2015 23:37 - zuletzt aktualisiert: 18.Sep.2015 12:50

Seattles Bürgermeister vs Shell

Dieser Newsletter erreichte mich von avaaz.org

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Ölgigant Shell hat von der amerikanischen Regierung gerade die Erlaubnis erhalten, in der Arktis zu bohren. Für unser Klima und die artenreiche Tierwelt ist das eine ernste Gefahr — doch wir können sie noch abwenden.

Bevor Shell in der Arktis aufkreuzt, muss der Konzern mit seinem Monsterschiff in Seattle einlaufen. Doch dort kann ein einzelner Mann die Schranken schließen: Seattles umweltbewusster Bürgermeister Ed Murray. Dass Shell keine Erlaubnis hat, seine Bohrinseln in Seattle zu warten, hat er dem Konzern bereits klargemacht. Doch Shell will trotzdem kommen — ob es der Stadt gefällt oder nicht.

Ed Murray muss sich entscheiden: Einknicken oder Einsatz für die Arktis zeigen. Wir wissen, dass er auf unserer Seite steht, doch einem der mächtigsten Konzerne aller Zeiten die Stirn zu bieten, erfordert viel Mut. Zeigen wir Ed Murray, dass die Welt hinter ihm und seinen Bürgern steht, wenn sie Widerstand gegen Shells Bohrungen in der Arktis leisten. Unterzeichnen Sie jetzt:

https://secure.avaaz.org/de/shell_drilling_loc/?tcCyJbb

Experten sagen klar und deutlich, dass arktische Bohrungen extrem riskant und viel zu gefährlich für unser empfindliches Klima sind. Die nächste Küstenwache ist mehr als 1.000 Meilen entfernt. Laut Shells eigener Pläne ist es sogar wahrscheinlich, dass etwas schiefläuft. Und wenn das passiert, wären keine Hilfe und keine Lösung in Sicht.

Noch unglaublicher ist es, dass Shell sogar eine ganz neue Art von Öl fördern will, das Wissenschaftler mit dem Klimaschutz für völlig unvereinbar halten. Shells Profite oder unser Klima? Die Frage sollte sich eigentlich von selbst beantworten.

In Seattle erhitzt sich mittlerweile die Lage. Unter steigendem Druck der Bürger hat Ed Murray Shell letzte Woche gesagt, dass die aktuellen Genehmigungen nicht für die Vorhaben des Konzerns gültig sind. Doch Shells Schiffe sind trotzdem auf dem Weg nach Seattle ― ein gravierender Verstoß gegen die Demokratie.

Bürgermeister Murray hat sich immer schon für die Umwelt eingesetzt. Nun hat er die einmalige Chance, sich für die Menschen auf der ganzen Welt starkzumachen und seine Anwälte und die Polizei zwischen Shells Bohrinsel und die empfindliche Arktis zu stellen. Unser Schicksal hängt von seiner Entscheidung ab — geben wir ihm den Rückenwind, den er braucht, um den richtigen Weg einzuschlagen. Unterzeichnen Sie jetzt:

https://secure.avaaz.org/de/shell_drilling_loc/?tcCyJbb

Hier geht es nicht nur um den Schutz der Eisbären oder anderer arktischer Tiere. Es geht darum, Bohrungen in der letzten unberührten Wildnis der Welt eine klare Grenze zu setzen. Und darum, mit all unserer Hoffnung und Entschlossenheit dem Mann den Rücken zu stärken, der Shell jetzt stoppen kann. Zeigen wir Umweltsündern auf der ganzen Welt, dass wir standhalten und die Welt auf den Kurs in Richtung 100% saubere Energie setzen werden.

Voller Hoffnung,

David, Mais, Nataliya, Iain, Alice, Fatima und das ganze Avaaz-Team

Quellen:

Shell darf in der Arktis bohren (Tagesschau)
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/shell-105.html

USA erlauben Shell Öl-und Gasbohrungen in der Arktis (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/usa-shell-darf-in-der-arktis-nach-oel-und-gas-bohren-a-1033312.html

Ein überflüssiges Risiko in der Arktis (Die Zeit)
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-05/shell-arktis-oel-probe-bohrung

Und auf Englisch:

Zukunft auf Eis: Shells andauerndes Spiel in der Arktis (Report, Oil Change International)
http://priceofoil.org/content/uploads/2014/02/Frozen-Future.pdf

Studie fordert: Fossile Brennstoffe in der Erde lassen, um Klimawandel zu verhindern (The Guardian)
http://www.theguardian.com/environment/2015/jan/07/much-worlds-fossil-fuel-reserve-must-stay-buried-prevent-climate-change-study-says

Bürgermeister: Hafen braucht neue Genehmigung, um Shells Ölbohrungs-Flotte zu empfangen (The Seattle Times)
http://www.seattletimes.com/seattle-news/politics/mayor-port-needs-new-permit-to-host-oil-drilling-fleet/
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