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14.Sep.2015 12:46 - zuletzt aktualisiert: 08.Sep.2017 20:56

Alles zur Flüchtlingsnotunterkunft Potsdam

Ich versuche hier wichtige Informationen aus allen möglichen Quellen zusammenzutragen und zu bündeln. Auf den ersten Blick sind die Strukturen und Informationskanäle etwas chaotisch. Daher meine Bemühungen. Neben den unten aufgelisteten Informationsquellen kommen hier auch noch Emailverteiler hinzu. (Ich weiß leider nicht, wo bzw wie man sich bei diesem eintragen kann, abgesehen von einem Zettel an der Orga-Tür.)


Erste Anlaufstellen zu Informationen sind hier:

Man sollte sich unbedingt anmelden über obige Kontakte, oder einfach hinkommen und sich vor Haus 9 anmelden, mitsamt Telefonnummer und allem Schnickschnack. Da kann man auch seine Fähigkeiten angeben, um gezielt eingesetzt werden zu können.



Spenden

Sachspenden

(abzugeben im Haus 9)

Unbedingt die donate.hma103.de prüfen, was gebraucht wird!!!

Spendenkonto

Kontoinhaberin: CULTUS UG
Kontonummer: 1000 8649 83
Bankleitzahl: 160 500 00
IBAN: DE54160500001000864983
Überweisungszweck: Spende Refugees in Potsdam

Treuhandkonto - Spendenquittungen möglich



Aktuelle Informationen:

  • 28.09. 22:00

    Zu blöd, das Arbeitsleben hat voll zugeschlagen! Die letzte Woche habe ich gerade mal einen Nachmittag hinbekommen... Hoffentlich entspannt sich das wieder!

    Ich glaube, die Links funzen alle noch...

  • 22.09. 15:00 Uhr

    freiLand Potsdam schrieb:

    Offener Brief des freiLand 22.09.2015

    freiLand: Refugees Welcome! – Containerzelte? No Way!

    Seit Beginn der letzten Woche kommen immer mehr Flüchtlinge in Potsdam an. Das freiLand unterstützt die vielen Freiwilligen in der Heinrich-Mann-Allee 103 mit seinen Ressourcen von Beginn an. Dass diese Unterstützung auch auf dem eigenen Gelände weiter geführt werden soll, ist für alle Aktiven des Kulturzentrums selbstverständlich.

    Am Montag dem 14.09.2015 erreichte uns über eine Arbeitsgruppe der Stadt Potsdam die Anfrage, ob auf dem freiLand-Gelände über einen längeren Zeitraum Unterkünfte für Geflüchtete aufgestellt werden könnten. Längerer Zeitraum bedeutet hier eine Unterbringung von Flüchtlingen über mehrere Jahre und nicht ein vorübergehendes Provisorium.
    Nach den Plänen der Arbeitsgruppe handelt es sich um zwei Container mit Stoffdächern, welche mit einer Größe von 12 mal 30 Metern, jeweils 48 Geflüchteten Platz bieten sollen. Diese “Containerzelte” enthalten laut Angaben der Arbeitsgruppe nur Schlafplätze. Sanitäreinrichtungen würden zusätzlich auf dem Gelände installiert werden. Auf die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen und Küchen soll nach Angaben der Arbeitsgruppe verzichtet werden. Es ist an eine Essensversorgung über ein Cateringunternehmen gedacht. Die Beheizung dieser Containerzelte soll über ein Heißluftgebläse erfolgen. Weitere sechs Container sollen an anderen Standorten in und nahe Potsdam platziert werden. Aus unserer Sicht ist diese Form der massenhaften Unterbringung von Geflüchteten über Monate und Jahre hinweg unzumutbar. Sie nimmt den Menschen die letzten Möglichkeiten, selbstbestimmt zu leben und zu handeln. Das ist einfach würdelos sowohl für die Flüchtenden, als auch für uns, die aufnehmende Gesellschaft. Mit den Prinzipien der Solidarität ist diese Art der Unterkunft nicht vereinbar. Wir sind überrascht ob der Ideenlosigkeit von Politik und Verwaltung.

    Das freiLand ist sich in Anbetracht der aktuellen Situation seiner Verantwortung als öffentlicher Raum im vollem Umfang bewusst und absolut bereit, Menschen einen Zufluchtsort - auf bestimmte oder unbestimmte Zeit - zu bieten. Eine Unterbringung von Geflüchteten im freiLand ist für das freiLand-Plenum nur unter Voraussetzungen denkbar, die für die Menschen ein Mindestmaß an Wohn- und Lebensraumstandard und auch einen weiteren Betrieb des freiLand als Kulturzentrum zulassen.

    Wir bieten an, gemeinsam mit der Stadt und anderen Akteuren Lösungen zu erarbeiten, welche für die Untergebrachten eine gewisse Lebensqualität ermöglichen.

    Wir fordern die Stadt auf, für die Unterbringungen von Geflüchteten alle leerstehenden Immobilien zu nutzen, denn eine Behausung in gebläsebeheizten Containerzelten über Monate oder Jahre kann nicht eine in Betracht zu ziehende Antwort einer wohlhabenden Gesellschaft auf die humanitären Katastrophen unserer Zeit sein. Die Ertüchtigung von leerstehenden Gebäuden wie der ehemaligen VHS in der Dortustraße, der Fachhochschule am Alten Markt, des Kreiswehrersatzamtes in der Berliner Straße oder auch Gebäudeteile des Rechenzentrums müssen von der Stadt ernsthaft geprüft werden, anstatt finanzielle Ressourcen in die Errichtung dieser menschenunwürdigen “Zeltcontainer” zu investieren.

    Wir laden andere Kultur- und Sozialeinrichtungen dieser Stadt ein, sich mit der langfristigen Unterbringung von Flüchtlingen zu beschäftigen. Wir sehen darin die Chance, ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen, welches uns hilft diese Aufgaben kollektiv zu bewältigen.

    Wir sehen eine weitere Möglichkeit in der momentan in Berlin diskutierten temporären Beschlagnahme leerstehender Gewerberäume gegen Entschädigung. Es existieren einige in Frage kommende Objekte, die wenigstens halb leer stehen, zum Beispiel in der Gartenstraße in Babelsberg oder in der David-Gilly-Str. in Bornstedt. Auch wenn eine Unterbringung in Büroräumen nicht optimal sein mag, ist sie einer Containerlösung allemal vorzuziehen.

    Wir wollen alle möglichen Ressourcen zur Aufnahme von Geflüchteten ausschöpfen und trotzdem nicht den Fokus und die Kritik an den Fluchtursachen und gesamtgesellschaftlichen Problemen verlieren. Aktuell steht eine unsinnige und unmenschliche Asylrechtsgesetzesverschärfung an, die 100.000 Geflüchtete obdachlos und ohne Unterstützung zurückzulassen droht. – Das muss verhindert werden! In diesen Zeiten kann die lokale Hilfe nur ein Teil der Änderungen der gesamtgesellschaftlichen Zustände sein.

    Öffnet die Grenzen und Häuser!

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wo kann ich unterschreiben?

  • 21.09. 18:00 Uhr

    Es kehrt langsam aber sicher Normalität und Routine ein. Nichts desto trotz werden nach wie vor Helfer gebraucht! Schaut in die Listen, seht wo Bedarf besteht und tragt euch ein - und vor allem - kommt rum!

  • 20.09. 20:00 Uhr

    Einladung zum Helfer*innen-Treffen, Montag 21.09.; 17:30 Uhr im Freiland

    • Wann? Montag, den 21. September 17:30
    • Wo? freiLand Potsdam

    Liebe Helfer*innen und Unterstützer*innen,
    wir haben eine unglaublich beeindruckende Woche hinter uns.
    Innerhalb weniger Stunden haben wir vergangenen Montag begonnen die Einrichtung einer Notunterbringung der Zentralen Aufnahmestelle Eisenhüttenstadts in der Heinrich - Mann - Allee 103 in Potsdam vorzubereiten und mit unseren Ansprüchen an eine auf die Bedürfnisse der Ankommenden fokussierte Flüchtlingspolitik zu versehen.
    Hunderte Menschen organisierten sich im Laufe der vergangenen 7 Tage spontan und unterstützten dieses Anliegen. Unzählige Spenden wurden gesammelt und strukturiert, die ankommenden Menschen beim Bezug der Unterkunft begleitet, die Fragen zu ihrem weiteren Verbleib bestmöglich beantwortet, spontane Spielangebote für Kinder und Vieles, Vieles mehr organisiert. Ohne euch hätten die Geflüchteten keine aufgebauten und bezogenen Betten, keine geschmierten Brote, keine Übersetzer*innen, kein W-Lan, keine neue Bekleidung und Hygieneartikel, keine Duschen, kurz - keine menschenwürdige Begrüßung bekommen.

    Nach einer Woche wollen wir uns morgen, am Montag, dem 21. September um 17:30 noch einmal im freiLand treffen, um uns dazu zu verständigen, wie die vergangenen Woche für uns gelaufen ist und welche nächsten Schritte wir gemeinsam angehen wollen. Auch die in der vergangenen Woche gegründeten Arbeitsgruppen werden wieder die Gelegenheit erhalten sich zu treffen.
    Es ist großartig, was wir in der vergangenen Woche gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Nun muss es darum gehen die entstandenen Initiativen so aufzustellen, dass sich unsere Arbeit verstetigt.

    Also seid dabei!

  • 20.09. 18:00 Uhr

    So, wir sind zurück vom Fest. Es war richtig gemütlich, trotz halbherzigen Wetters. Eine wundervolle ausgelassene Stimmung und viele freundliche Gesichter. Wir haben auch kurz mit Ciapata Express aufgespielt und wurden sehr herzlich aufgenommen. Es wurde viel getanzt, gelacht und gewippt.

    Danke all ihr lieben Leute für dieses schöne Fest. Schön, daß man sich mal nicht nur über den Kantinentisch Teller hin und her reicht, sondern auch mal ganz ausgelassen gemeinsam lachen konnte. Danke!

  • 19.09. 22:00 Uhr

    Zuerst was schönes:

    Willkommensfest

    Morgen (Sonntag 20.Sept.) wird von 13:00 bis 18:00 ein Fest in der Notunterkunft Heinrich-Mann-Allee 103 (liebevoll HMA103 abgekürzt :o) ) stattfinden.
    Anlaß: die Helfer*innen und Bewohner*innen wollen auch mal Auszeit haben und vor Allem die Zeit haben, mal wirklich miteinander zu reden. Das ganze dann bei Kaffee und Kuchen und vielleicht ein bißchen schöner Musik.
    Also: kommt alle rum, bringt Kaffee & Kuchen mit, und genießt mal ein Kaffeekränzchen!

    Nun was (fast) lustiges:

    PNN.de schreibt:

    Nachgehakt

    Die angebliche Nachricht steht seit Freitag im Anti-Asyl-Portal „Brandenburg wehrt sich“ bei Facebook. Wörtlich heißt es, inklusive Rechtschreibfehlern: „Samstag lag eine Frau Hilferufend auf ein Parkplatz in Potsdam. wurde von drei Flüchtlinge aus dem Auto gezogen. Handtasche geklaut. 2 junge Mädchen haben ihr geholfen und Polizei gerufen die 5 min da waren. auch nix in den medien. es wird katastrophal alles.“ Leser der Meldung schwadronieren, bald werde man als Frau nicht mehr allein aus dem Haus gehen können. Nachfrage bei der Polizei: Was ist konkret passiert? Die Antwort einer Polizeisprecherin, die dazu in der Datenbank ihrer Behörde recherchierte: Bei der Polizei sei in den vergangenen Tagen kein solcher Vorfall bekannt geworden – und auch nicht am Samstag vor einer Woche. Eine angebliche Nachricht. HK

  • 19.09. 14:00 Uhr

    Gerade diesen Newsletter von Campact.de erhalten:

    Campact.de schrieb:

    Es sind Menschen in größter Not, die bei uns Schutz suchen: Sie fliehen vor dem Bürgerkrieg in Syrien, vor dem Terror des Islamischen Staates, vor willkürlichen Verhaftungen in Eritrea.

    Geht es nach den Plänen von Innenminister Thomas de Maizière, CDU, landen viele dieser Menschen bald auf der Straße. Er will hunderttausenden Asylbewerber/innen in Deutschland die Leistungen streichen, wenn sie auf ihrer Flucht zuerst ein anderes EU-Land betreten haben. Sie bekämen nur eine Wegzehrung und eine Rückfahrkarte in dieses Land, zum Beispiel nach Ungarn. Die Süddeutsche Zeitung nennt es „die schärfsten Leistungseinschränkungen für Flüchtlinge, die es in der Bundesrepublik je gab.“

    Schon Donnerstag will de Maizière das Gesetz auf dem Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern präsentieren. Doch Sozialministerin Andrea Nahles lehnt die Pläne laut einem Zeitungsbericht ab. Nun kommt es auf Bundeskanzlerin Merkel an: Will sie eine Politik mit freundlichem Gesicht oder steht sie für eine Politik, die die Menschenwürde mit Füßen tritt? Die Entscheidung ist offen.

    Wenn die Regierung in der nächsten Woche über das Gesetz berät, wollen wir verhindern, dass Merkel die Pläne von de Maizière unterstützt – und Andrea Nahles in dem Konflikt mit 100.000 Unterschriften den Rücken stärken. So können wir die massenhafte Obdachlosigkeit von Flüchtlingen noch verhindern.

    Helfen Sie mit!

    Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht durch Deutschland: Fast überall empfangen die Bürgerinnen und Bürger Flüchtlinge mit offenen Armen, spenden Nahrungsmittel und Kinderwagen, packen mit an. Mehr als 180.000 Menschen haben unseren Appell gegen rechte Gewalt unterzeichnet und gezeigt: Die Menschenfeinde sind die Minderheit.

    Streicht die Regierung nun hunderttausenden Flüchtlingen die Hilfen, tut sie genau das, was die Rassisten wollen: Sie setzt voll auf Abschreckung. Das ist nicht nur menschenverachtend – sondern löst auch die Krise kein bisschen. Denn mit der Aussicht, von der ungarischen Regierung mit dem Schlagstock ins Gefängnis geprügelt zu werden, werden sich die meisten für ein Leben auf Deutschlands Straßen entscheiden.

    De Maizière steht zur Zeit massiv unter Druck. Das Bundesamt ist bei der Bearbeitung der Asylanträge völlig überfordert. Die unbearbeiteten Asylanträge stapeln sich zu Hunderttausenden. Doch anstatt seine Arbeit zu machen, versucht de Maizière die Asylbewerber/innen jetzt mit der Brechstange loszuwerden – und setzt schutzsuchende Frauen, Männer und Kinder einfach auf die Straße.

    Dabei ist die Situation nicht beispiellos: 400.000 Menschen haben seit Jahresbeginn in Deutschland Schutz gesucht – mehr als in den vergangenen Jahren. Aber allein 1992 waren es 700.000, zwischen 1988 und 1993 haben wir mehr als 3,1 Millionen Menschen aufgenommen und nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir es geschafft Millionen Kriegsflüchtlinge zu integrieren. Zweifellos große Herausforderungen – die wir aber gemeistert haben.

    „Wir schaffen das“, haben auch Sigmar Gabriel und Angela Merkel unlängst betont. Und dafür geworben, dass Deutschland Menschen in Not sichere Zuflucht bietet. An diese Worte müssen wir die Regierung jetzt massenhaft erinnern – sonst droht das exakte Gegenteil.

    Herzlich Ihr Chris Methmann, Campaigner

    PS: Polizisten, die Kinder mit Tränengas beschießen oder auf Wehrlose einprügeln. Diese verstörenden Bilder deuten an, wie die ungarische Regierung mit Flüchtlingen umgehen wird. Und genau dorthin sollen nach dem Willen des Innenministers viele der Flüchtlinge zurück. Das dürfen wir nicht zulassen!

    Hier die Kampagne unterschreiben!

  • 18.09. 20:00 Uhr

    Das Plenum zwischen DRK, der FreiwilligenOrga und den Bewohner*innen scheint beendet zu sein. Bei Twitter wird gemeldet: Musik/Tanz/ausgelassene Stimmung nach Plenum. Etws Entspannung f. Bewohner*innen u. Helfer*innen n. 5 anstrengenden Tagen.

    Freut mich zu hören! Das haben wir uns verdient!

  • 18.09. 19:00 Uhr

    Wie's aussieht hat sich der DRK auch endlich dazu aufgerafft seine Aufgaben wahrzunehmen, und will ab nächster Woche eine "professionelle Organisation der freiwilligen Helfer*innen" anbieten. Dafür haben diese "Profis" fast eine Woche gebraucht! Man darf gespannt sein. Bislang war ja die Beteiligung des DRK ja eher dürftig:

    PNN schrieb:

    Eine Sprecherin der Aktivisten hielt ihm entgegen, ohne die Arbeit der Ehrenamtler wäre sicher Chaos ausgebrochen. Dies wiederum wies ein Verantwortlicher des Deutschen Roten Kreuzes zurück, das die Einrichtung betreibt: Zwar seien derzeit nur 15 Mitarbeiter in die Arbeit eingespannt, deren Zahl werde in den kommenden Wochen auf 35 erhöht. Ohne die starke Entlastung durch die Ehrenamtler hätte man aber unter anderem Kollegen aus dem Katastrophenschutz anfordern können, wies der DRK-Vertreter den Vorwurf zurück, ein Chaos habe gedroht.

    Das, mit Verlaub, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Helfers! Warum ist der Katastrophenschutz nicht seit einer Woche vor Ort? Weil so viele Helfer da sind? Weil 15 DRK'ler reichen? Hätten die paar Duckmäuser alle 4 Häuser entrümpelt und gereinigt innerhalb von 24 Stunden? All die Spenden koordiniert? Die Verpflegung gestemmt? Kommunikationsmittel herangeschafft? Ihr Schweine - schämt Euch, Euer Versagen auf andere abzuwälzen!

    Ja so läufts leider in unserem tollen Land. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden nicht angefordert, weil ja so viele Freiwillige da sind. Hat mal jemand von Euch Eierköppen drüber nachgedacht, was das nächste Mal passieren wird? Wenn dann keiner mehr helfen kommt? Dann wird auch der Katastrophenschutz nicht mehr viel ausrichten können! Ich bleibe dabei: Ihr gehört allesamt abgeschafft und des Landes verwiesen!!!

    Man fragt sich, ob das nicht Absicht ist. Ob die Regierung das Projekt scheitern lassen will...

  • 18.09. 15:00 Uhr

    RefugeesInPdm schrieb:

    Spenden

    Wir brauchen kleine Teppiche, Yoga-Matten, Bettvorleger, etc.
    Ansonsten findet ihr alle benötigten Spenden unter dem üblichen Link:
    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1BuIzxtfLMwpwbITmwW2AYD3LzKoUJDLSTyGxq5O2AZA/pubhtml

    Was geschieht vor Ort?

    Im Moment wird der erste Duschcontainer angeschlossen und eingerichtet.

    Heute um 18 Uhr wird ein Zusammentreffen der Bewohner*innen und Helfer*innen stattfinden. Dies soll dem Gedanken- und Informationsaustausch dienen.

    Am Sonntag, der 20. September 2015, wird in der Notunterkunft in der Heinrich-Mann-Allee ein kleines Willkommensfest veranstaltet. Kommt vorbei, bringt Kuchen, Tee, Kaffee, Beschäftigungsmöglichkeiten, Zelte, Sitzgelegenheiten etc. mit.

    Außerdem kamen heute gegen Mitternacht noch etwa 100 weitere Geflüchtete an. Es waren genügend Helfer*innen da, die sich der Neuankömmlinge annehmen konnten.

    Es herrscht nach wie vor ein Engpaß an Übersetzer*innen. Vorwiegend Arabisch und Farsi wird gebraucht! Meldet Euch, informiert alle, die diese Sprachen beherrschen!

    Aus dem Emailverteiler erfuhr ich, daß Babelsberg03 zu einem allsonntäglichen Fußballspiel und -training einlädt, mit der Möglichkeit danach mit dem Welcome United 03 weiter zu spielen und trainieren. Leider wird wohl erst nächste Woche was draus werden.
    Danke Babelsberg! Ihr seid Klasse!

  • 17.09. 17:00 Uhr

    RefugeesInPdm schrieb:

    100 Refugees kommen heute Nacht an - Übersetzer*innen und Helfer*innen benötigt!!!

    Liebe Leute,

    wir haben die Information vom DRK, dass heute Nacht um 01:00 Uhr weitere 100 Refugees ankommen werden. Der DRK stellt Sanis und bittet uns mit 10 Helfer*innen und Übersetzer*innen (2x Arabisch / 2x Farsi) am Start zu sein. Wer von Euch kann heute Nacht?

    Wir haben uns jetzt erstmal für eine andere Version des Dienstplans entschieden, wo ihr beim"abschicken" noch eure Telefonnummer und Mailadresse hinterlassen müßt. (die sehen nur wir im admin-Backend)

    Hausbetreuuung: https://welcomepotsdam.doodle.com/poll/5974tuhy2x5s6dh8

    Übersetzung: https://welcomepotsdam.doodle.com/poll/dz9sipixyvapt4y4

    ps. und bitte bereitet Euch auf Veränderungen in der Ankunftszeit vor, sagt die Erfahrung der letzten Tage...

    pss. Tausend Dank an Robert Vogel, der die neue Dienstplanvariante mit gefühlt tausend Tests und millionen Chat-Nachrichten hier gerade mit mir durchgerockt hat.

    Außerdem:
    RefugeesInPdm schrieb:

    Willkommens-Café am Sonntag, den 20.9. 13-18:00

    Liebe Leute,

    wir laden euch rechtherzlich ein, am Sonntag einen gemütlichen und leckeren Schmaus mit uns in der Heinrich-Mann-Allee 103 im Umfeld von Haus 9 zu veranstalten.
    Nach den turbulenten letzten Tagen wäre es schön, wenn wir alle miteinander ein wenig zur Ruhe kommen.
    Dafür könnt ihr nach Belieben Kaffee, Tee (gern auch Schwarzen Tee), Zucker, Kuchen, Sitz- und Liegegelegenheiten sowie Dinge zum spielerischen Zeitvertreib mitbringen.
    Das Café ist von 13 bis 18 Uhr angesetzt.

    Wir freuen uns auf euch.

    Liebe Grüße,

    das Orgateam von refugeesinpdm

  • 17.09. 13:30 Uhr

    Es bleibt weiterhin spannend, was mit den Flüchtlingen passieren soll.

    Dringend benötigt werden im Moment:


    Und bitte bitte bitte keine Frauenklamotten mehr!!!

  • 16.09. 23:59 Uhr

    RefugeesInPdm schrieb:

    Dies ist eine Ankündigung der Helfer*innen aus der Flüchtlingsunterkunft in der Heinrich-Mann-Allee

    Wie wir heute im Laufe des Tages erfahren haben, plant das Bundesamt für Migration und Flucht (BAMF) zusammen mit dem brandenburgischen Innenministerium die in Potsdam angekommenen Geflüchteten in die Erstaufnahmestelle nach Eisenhüttenstadt zu verbringen. Die Menschen, die hier Zuflucht suchen und erstmalig seit Tagen, Wochen oder Monaten durchatmen können, sollen eine erneute Reise auf sich nehmen, um sich in Eisenhüttenstadt registrieren zu lassen und dort auf ihre spätere Verteilung auf Landkreise zu warten. Sie sollen dann mehrere Tage oder gar Wochen dort verbringen, um diese bürokratische Prozedur abzuschließen.

    Zu diesem unnötigen technokratischen Verfahren sagen wir ganz klar “Nein!” Und wir werden diesem Nein auch Taten folgen lassen. Wir werden nicht zulassen, dass schwerst traumatisierte Menschen einmal mehr unnötig hin und her geschickt werden. Wir fordern das BAMF auf, die Registrierung in Potsdam umgehend zu ermöglichen und warnen den Brandenburger Innenminister Schröter: Wir werden uns allen staatlichen Maßnahmen entgegenstellen, die sich gegen unsere Forderung richten.

    Zur Zeit übernehmen und tragen wir klar sozialstaatliche Aufgaben. Die Unterkunft in der Heinrich-Mann-Allee funktioniert und bietet aufgrund unseres Engagements eine Herberge für mehr als 250 Personen. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln durchsetzen, dass die von staatlicher Seite als notwendig erachtete Registrierung der Flüchtlinge in Potsdam erfolgt.

    Unsere Strukturen sind zur Zeit bestens aufgestellt und schnell mobilisierbar. Wir warnen hiermit alle zuständigen Stellen uns herauszufordern!

    Hervorhebungen von mir...

    +1 von mir! (und sicher etlichen anderen freiwilligen Helfern...)
    Dieses kollektive Versagen der Behörden und Regierung ist nicht länger tragbar! Was würde mir passieren, wenn ich nicht in der Lage wär, meinen Job zu machen? Richtig : Arbeitsamt...

    Pfeifen... geht wo ihr kommt! ...und nicht vergessen: gebt Eure Gehälter wegen nicht erbrachter Leistung zurück!

    Zeitgleich dazu:
    Abgeornetenwatch.de schrieb:

    Anfang dieses Jahres erfuhr ich aus der Presse, dass meine Potsdamer Wahlkreisabgeordnete und Staatssekretärin im Verkehrsministerium Katherina Reiche (CDU) auf einen überaus lukrativen Lobbyposten in der Wirtschaft wechseln würde.

    Ihren Jobwechsel zum Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gab Reiche damit just an dem Tag bekannt, als der Bundestag ein neues Gesetz zur Regelung von Seitenwechseln beschloss. Das Timing der künftigen Chef-Lobbyistin war wohl kalkuliert: Die im Gesetz vorgesehene Abkühlpause würde für sie nicht gelten.

    Ihr seid echt das Letzte! Verschwindet allesamt und laßt euch nie wieder blicken! Nur wegen Euch gibts überhaupt all das Elend!

    Übrigens: B.B.King hätte heute 90. Geburtstag gehabt! Let the good times roll!

  • 16.09. 12:00 Uhr

    RefugeesInPotsdam schrieb:
    Liebe Gemeinschaft. Wir merken gerade, dass wir noch mehr Unterstützer*innen brauchen, zumal der Bus mit den 150 Leuten noch nicht mal angekommen ist. Bitte kommt zur Heinrich-Mann-Allee und tragt euch auch für den Rest des Tages in den Dienstplan ein, den wir beim housekeeping gerade nochmal um 10 weitere Personen erweitert haben.
    Spreadsheet Freiwilligen Dienstplan

    Wir benötigen dringend Übersetzer*innen vor Ort. Vor allem für Arabisch, Farsi, Kurdisch.

    Es wird wohl alles später werden: Die Geflüchteten werden voraussichtlich zwischen 13:30 und 14:00 Uhr in Potsdam ankommen. Wir brauchen Helfer*innen!

  • 15.09. 23:00

    Heute wurden etwa 280 Geflohene empfangen. Hat soweit alles halbwegs geklappt. Jeder hat ein Bett und was im Bauch. Morgen (Mi 16.09.) sollen gegen 9:00 etwa 150 weitere Menschen ankommen.

    Händeringend gesucht werden Übersetzer (Arabisch, Farsi, Kurdisch) und Helfershelfer! (Die Freiwilligen finden keine Ruhe, mal auszuruhen.)
    Es müssen auch wieder Betten aufgebaut werden etc...

    Schön, zu sehen, daß so viele sich engagieren.
    Danke Potsdam!

    Auch ists schön, daß die Situation ein Gesicht bekommen hat, oder besser: viele Gesichter! Dankbare und erleichterte, aber auch gestresste, gehetzte und angestrengte Gesichter. Kein Wunder! Wenn man bedenkt, daß die Leute gegen 9:00 in Berlin ankamen. Das bedeutet, daß sie gegen Mitternacht in München losgefahren sein müssen. Und man will gar nicht drüber nachdenken, wie lange sie wohl in München am Bahnhof gewesen sein müssen. Also ich würde da ziemlich mies drauf sein... Mal ganz davon abgesehen, was sie in den letzten Wochen oder Monaten haben durchmachen müssen!

    RefugeesInPotsdam schrieb:
    [...]Es fehlt an einer hauptamtlichen Gesamtorganisation. Diese trägt momentan eine Struktur aus hunderten Freiwilligen. Das ist ein unhaltbarer und für Stadt, Land und Bund peinlicher Zustand. Das Verhalten der Polizei ließ meißt nicht erkennen, dass es hier nicht um ein Verwalten von “Menschenmaterial” geht. Emphatisches Verhalten und ein menschlicher und respektvoller Umgang mit Geflüchteten war von den eingesetzten Beamt*innen kaum zu beobachten. [...]

    Ich persönlich würde hier gern den Seitenbetreibern widersprechen! Die Polizeikräfte hatten zwar einen moralisch sehr zweifelhaften Job (und das haben sie, glaub ich, selbst gemerkt), nämlich die Flüchtlinge fürchterlich einzuengen; aber ich habe im Laufe des Tages eher beobachtet, daß sich anfänglich feindliche und verschlossene Gesichter in deren Reihen zu freundlichen, lächelnden Gesichter verwandelt haben. Hat zwar ne ganze Weile gedauert, aber irgendwann kams dann. Spätestens beim Fußballspiel auf dem Empfangsplatz konnte sich auch der finsterste Mann In Schwarz des Lächelns nicht mehr erwehren!
    Danke an Euch, ihr Menschen! Es lebe das Leben!

    ...obwohl ich einer generellen Kritik an Stadt, Land und Bund durchaus zustimme! (siehe weiter unten...)
  • 15.09. 10:00 Uhr

    Zwischen 11:00 und 12:00 werden mindestens 200 Geflüchtete ankommen! *Jetzt* wäre ein guter Moment um helfen zu kommen!!!

  • 14.09. 22:30 Uhr

    Feierabend für heute! Das ging schneller, als ich erwartet hatte. Bei ca 250 Helfern aber eigentlich kein Wunder. Applaus an die Potsdamer!

    Ab morgen früh 6:00 (15.09.) wird ein Schichtdienst eingesetzt. Da haben sich gerade Freiwillige eingetragen. Also dafür braucht man nicht mehr bereit stehen. ABER wenn dann morgen irgendwann die Geflüchteten kommen, dann werden alle verfügbaren Kräfte gebraucht! Also, immer wieder Twitter checken (da kommen die Aktualisierungen schneller!) - und dann hinkommen, wenn der Aufruf rausgeht!

  • 14.09. 19:00 Uhr

    Gegen 21:00 wird nun erst die Bundeswehr Betten liefern (geplant war 19:00). Alle die helfen können und/oder wollen, sind eingeladen genau das zu tun! :)
    * Werkzeug mitbringen... Das wird ne lange Nacht!

    Die Regierungen versagen kläglich - keine Organisation, nur Gerüchte, wann die Geflüchteten kommen und wie viele, dann doch wieder gar nicht. Keine Arbeitsmittel - wären keine Freiwilligen da, dann müßten die armen Schweine auf ner Baustelle wohnen! Hauptsache die Diäten stimmen. Pfui - schämt Euch! Und vor allem: gebt Eure Gehälter zurück! Alle anderen werden auch nur bezahlt, wenn sie was machen! Als ob ihr erst heut Mittag erfahren hättet, daß da Flüchtlinge auf dem Weg sind! (Ich warte schon seit mindestens zwei Wochen auf diesen Tag!) Und wir Freiwilligen freuen uns schon über ne warme Suppe vom DRK zum Abendbrot! Ihr Regierenden widert mich an! Weg mit diesem Politikerpack! Man munkelt ja, daß es auch welche gibt, die anders sind und anpacken. Diese Spezies scheint mir bisher entgangen zu sein...
    Denken
    ist wie
    googeln -
    nur krasser!

  • 14.09. 13:20 Uhr

    WO? Heinrich-Mann-Allee 103; Zugang über Horstweg (OpenStreetMap)
    WANN? AB JETZT (Montag, 14.09. 12 Uhr)
    WAS? Tatkraeftige Hilfe bei der Herrichtung der Notunterkunft (Putzen, Betten aufbauen, etc.)

  • 14.09. 11:00 Uhr

    Heute Morgen im Freiland gab es dann erste Lageberichte und Diskussionen um eine Kommunikations- und Organisationsinfrastruktur aufzubauen und zu vernetzen.

  • 13.09. 22:00 Uhr

    Heute Abend erreichte mich folgende SMS:

    Bitte weiterleiten!
    Morgen (also 14.Sept.2015 Anm.d.A.) kommen 500 Flüchtlinge mit Zügen in Potsdam an; die Ankunftszeit ist noch unbekannt. Die Menschen werden in dem ehem. Ministerium Heinrich-Mann-Allee Ecke Horstweg untergebracht. DRK, Polizei und Bundeswehr unterstützen, aber es werden Helfer*innen für die Erstversorgung dringend gesucht. Um 9.30 gibt es ein Mitbringfrühstück im Freiland zur weiteren Koordination.
    Weitere Infos folgen.


Ich bin dann mal wech; das totale Versagen der Regierung auszubügeln! :-( Wofür bezahlen wir die gleich nochmal?

Ich werde das hier auf dem Laufenden halten, so wie Infos eintreffen, d.h. wenn ich nicht kurzfristig da hin fahre um mit anzupacken...

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